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Im Rahmen des 100-Jahr Jubiläums des Physikalisch-Meteorologischen Observatoriums Davos
liest Charles Linsmayer aus dem Werk von Walter Ackermann mit einer musikalischen Umrahmung
der Kammerphilharmonie Graubünden.
Was Fliegen in der Pionierzeit des Luftverkehrs hiess,
hat der Schweizer Pilot und Schriftsteller Walter Ackermann zwischen 1934 und 1939 auf
spannende und lebendige Weise beschrieben. Als einer der ersten Menschen erlebte er jene moderne
Welterfahrung des fast stündlichen Wechsels der Aufenthaltsorte und auch die Tragik dieses Lebens,
in dem man überall nur zu Gast ist. Höhepunkt und bewegendstes Zeugnis des literarischen Schaffens von
W. Ackermann war jedoch der Brief-Roman "Flug mit Elisabeth" der 1936 erschien und auch später immer
wieder zu faszinieren vermochte. Nur wenige Tage vor der Hochzeit mit Elisabeth stürzt der versierte
Flieger 1939 wohl auf Grund eines technischen Mangels mit seiner Maschine ab. In seinen letzten Tagen
schreibt er die bewegensten Liebesbriefe, in denen aber der Gedanke an den Tod auch unbewusst immer mitschwingt.
"Alles ist möglich dem der glaubt" war der Wahlspruch von Walter Ackermann, dessen Leben und Werk auch heute noch beeindruckt und berührt. |